Eine Reitstunde

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Vor der ersten Reitstunde steht die Wahl der Reitschule. Egal ob Englisch oder Western, eine gute Reitschule legt den Grundstein für den Spaß am Hobby Reiten. In den meisten Reitschulen besteht die Möglichkeit, sich unverbindlich die Pferde und die Einrichtung anzusehen oder einer Reitstunde als Zuschauer beizuwohnen. Dabei kann man sich auch ein Bild vom Reitlehrer und den anderen Reitschülern machen, um das Umfeld und die Atmosphäre der Schule kennen zu lernen. Je nach Reitschule kann man dann beispielsweise an einer festen, wöchentlichen Reitstunde teilnehmen und zahlt dann in der Regel eine Monats- oder Jahresgebühr, oder auch individuelle Termine vereinbaren. Eine Probestunde ist eigentlich in alles Schulen möglich, bevor man sich bindet.

Es werden Einzelunterricht und Gruppenunterricht von 2 – ca. 8 Personen angeboten. Am Anfang empfiehlt es sich, den Unterricht einzeln oder in einer kleinen Gruppe zu nehmen. Der Reitleherer hat mehr Zeit für den Schüler und eine Halle voller Pferde kann am Anfang für Unsicherheiten sorgen.

Die richtige Reitausrüstung

Auch wenn man zu Beginn noch nicht über eine vollständige Reitausrüstung verfügen muss, gehören ein paar Dinge doch unbedingt dazu. Ein Reithelm muss getragen werden, ohne diesen ist eine Teilnahme am Unterricht nicht möglich. Einige Reitschulen verleihen Helme für die ersten Stunden, auch freundliche Mitreiter kann man am Anfang darum bitten, einen Helm zu verleihen. Ist die Entscheidung für das Reiten gefallen, ist der eigene Helm die erste Anschaffung, die man tätigen sollte.

Eine Reithose ist für die ersten Stunden nicht unbedingt erforderlich, eine gut sitzende Jeans reicht hier aus. Die Hosenbeine sollten möglichst eng, aber bequem sitzen und nach unten hin nicht weiter werden, sie können sonst den Sitz behindern oder hängen bleiben.

Reitstiefel und -schuhe haben in der Regel eine leicht profilierte Sohle und eine schmale Form. So gleiten sie leicht in den Steigbügel, bieten aber auch Halt. Ein Absatz sorgt dafür, dass der Fuß nicht so leicht durch den Steigbügel rutschen kann. Für die ersten Stunden können nach Absprache mit dem Reitlehrer auch gut sitzende Turnschuhe getragen werden.

Die erste Reitstunde

Als Erstes wird das Pferd vorbereitet, dies bietet auch eine gute Gelegenheit, sich mit ihm bekannt zu machen. Der Reitlehrer oder erfahre Mitschüler zeigen Ihnen, wie das Pferd geputzt und gesattelt wird und wie die Steigbügel passend eingestellt werden.

Vor dem Ritt kommt das Aufsteigen. Zur Erleichterung kann ein Hocker herangezogen werden, oder der Reitlehrer gibt Hilfestellung. Oben angekommen geht es in der ersten Reitstunde erst mal darum, ein Gefühl für die Bewegungen des Pferdes zu bekommen. Das Pferd wird vom Reitlehrer einige Runden an der Hand oder bereits an der Longe geführt. Dies hängt auch davon ab, wie sicher Sie sich fühlen. Lockerungsübungen wie das Drehen im Sattel oder das Ausstrecken der Arme fördern den Gleichgewichtssinn und das Gefühl für das Pferd. In der ersten Stunde wird meist nur im Schritt geritten, auf Wunsch können auch kurze Trabstrecken eingebaut werden.

Nach der Stunde wird das Pferd abgesattelt, geputzt und wieder in die Box oder auf die Koppel gebracht.


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